Bank- und Kapitalmarktrecht

Aufgrund der immer weiter wachsenden Globalisierung und der rasanten technischen Entwicklung ist auch das Bank- und Kapitalmarktrecht ständig im Fluss.  Die Rechtsprechung der Instanzgerichte und des Bundesgerichtshofes spiegeln dies wieder. Dies gilt sowohl für den Bereich der Darlehen als auch für den Bereich der Kapitalanlagen.

Letztere erzielen häufig nicht die prognostizierte Rendite oder es kommt zu einem Totalverlust. Gerade in diesem Bereich ist die Rechtsprechung ständig im Wandel. Die Anforderungen an die Banken und Finanzierungsvermittler wachsen. Ebenso verhält es sich mit den Anforderungen an die sogenannten Verkaufs- oder Emmissionsprospekte. In Deutschland dürfe viele Kapitalanlagen nicht mehr ohne Verkaufsprospekt angeboten werden. Dies gilt beispielsweise für die Beteiligung an geschlossenen Fonds sowie den Vertrieb von Wertpapieren.

Hinzu kommen umfassende Beratungs- und Dokumentationspflichten auf Seiten der Bank bzw. des Vermittlers. Der Anleger soll in die Lage versetzt werden, das Anlageprodukt zu verstehen und die damit einhergehenden Gefahren einzuschätzen und abzuwägen.

Ist es bereits zu einem Schaden gekommen, weil die erhofften Renditen nicht erzielt werden konnten oder sogar ein Totalverlust eingetreten ist, stellen diese hohen Anforderungen an die Beratungs- und Dokumentationspflichten eine gute Angriffsmöglichkeit dar. Nicht selten kommt es vor, dass das Finanzierungsinstitut oder der Vermittler den Anleger nicht hinreichend beraten oder diese Beratung nicht ordnungsgemäß dokumentiert hat. Häufig sind auch die Verkaufsprospekte fehlerhaft oder irreführend. Ist dies der Fall, hat der Anleger gute Chancen, seinen erlittenen Schaden gegenüber der Bank oder dem Vermittler durchzusetzen.

 

Sprechen Sie mich gerne an. Eine Ersteinschätzung kann meist schon kurzfristig und kostenneutral erfolgen.